Werde ich verklagt, wenn ich KI-Werke verwende?
Hin und wieder liest man, dass KI-generierte Werke fremde Rechte verletzen und die Verwendung daher gegen das Urheberrecht verstoßen. Das ist so falsch.
Zunächst muss man wissen, wie die KIs überhaupt arbeiten: Die Programme greifen auf eine unglaublich große Datenmenge zurück und generieren aus dieser Datenmenge gemäß dem Eingabebefehl, auch Prompt genannt, das Ergebnis. Aufgrund der gigantischen Grundlage an Daten ist es daher üblich, dass beim gleichen Befehl unterschiedliche Ergebnisse herauskommen. Die Datenmenge, die dabei verarbeitet wird, ist zum Teil urheberrechtlich geschützt. Durch die Urheberrechtsreform dürfen KIs aber auch ohne Erlaubnis der Urheber:innen auf deren frei zugängliche Werke zurückgreifen und von diesen lernen.
Was ist jetzt aber, wenn das KI-generierte Ergebnis einem geschützten Werk entspricht? Dass das passiert ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Würde es dennoch passieren, dürfte das Ergebnis nicht verwendet werden, da es nun einmal die Rechte von anderen verletzt. Eine Abmahnung wäre durchaus möglich. Außerdem sollte man natürlich auch das Markenrecht im Blick behalten: Werden auf Bilder irgendwelche Logos durch die KI platziert, muss geprüft werden, inwiefern das Bild für einen bestimmten Zweck verwendet werden darf.
Artikelbild: http://www.depositphotos.com
Anzeige: Auf der Suche nach deiner eigenen KI?
Das Tool
Brain Assistant importiert deine Daten (aus Dokumenten, Verknüpfungen oder sogar kompletten Websites) und verwendet hochmoderne KI-Technologie, um zu verstehen, was es gelesen hat. Anschließend gibt Brain Assistant personalisierte und relevante Antworten auf alle Kundenfragen – in Sekunden. Das Tool ist perfekt als Chat-Bot, Beratungsassistent und intelligente Suche für deinen Online-Shop geeignet.
Kommentar schreiben