Die beiden Fernwärmeanbieter Eon und Hansewerk Natur stehen aktuell im Fokus der Verbraucherschützer. Konkret geht es um Preiserhöhungen, die nach Angaben der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) teilweise illegal gewesen sein sollen. Mit einer Sammelklage wollen sie nun das Geld der Verbraucher zurückholen. Kunden in verschiedenen Regionen Deutschlands mussten Preisanstiege um mehrere hundert Prozent hinnehmen, als Beispiel wurde das Eon-Versorgungsgebiet Erkrath-Hochdahl in Nordrhein-Westfalen genannt. Hier hat der Fernwärmeanbieter seinen Brutto-Arbeitspreis von 6,18 Cent je Kilowattstunde im Jahr 2020 auf 23,24 Cent je Kilowattstunde in 2022 erhöht.
Auch in anderen Gebieten gab es laut der vzbz ähnliche Preisanstiege. Dies sollen nach Einschätzung des Verbandes allerdings unwirksam sein, „weil die Preisänderungsklauseln nicht den rechtlichen Anforderungen entsprechen“, schreibt die Tagesschau.
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