In dieser Woche machen wir mit unserem „Dreist oder berechtigt“ wieder einen Ausflug in die Handmade-Branche: Eine Kundin bestellt bei einer gewerblichen Näherin ein Kissen. Dieses Kissen soll genau das Geburtsgewicht ihrer neugeborenen Nichte haben. Außerdem soll der Name und die Größe drauf gestickt werden. Es handelt sich dabei um ein Geschenk. Im Check-out wählt sie die Option „Vorkasse“ und löst die Bestellung aus. Die Näherin macht sich ans Werk. Als sie eine Woche später noch keinen Geldeingang feststellen konnte, fragt sie bei der Kundin nach. Diese gibt nun an, dass sie es sich anders überlegt hat. Jemand aus ihrer Familie hatte die gleiche Idee, weswegen sie das Kissen nun nicht mehr benötigt. Sie erklärt den Widerruf. Die Näherin will diesen nicht akzeptieren und schickt eine Mahnung. Die Kundin ignoriert diese. Zu Recht?
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