In einem unserer vergangenen „Dreist oder berechtigt“ ging es um eine Unternehmerin, die sich als Verbraucherin ausgab und von einem Widerrufsrecht Gebrauch machte. Unter dem Artikel wurde das Verhalten der Händlerin diskutiert. Hätte sie den Widerruf nicht einfach akzeptieren können? Schließlich verliert sie so eine mögliche, künftige Stammkundin.
Hier wollen wir noch einmal anhand von drei Alltagsfragen aufzeigen, welche praktischen Konsequenzen es für Händler:innen hat, wenn die Kundschaft vorgibt, Verbraucherrechte zu genießen.
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Man muss es als Risiko in die Kalkulation einpreisen
oder gelegentlich viel Zeit und Geld für eine Klärung einsetzen
oder auch einfach resigniert schnell aufgeben, letzteres dann allerdings mit
statistisch gesehen zunehmenden Wiederholungseffekten.
Bestimmte Marktsegmente und Vermarktungsweg e sind besonders betroffen im weiten Spannungsfeld zwischen Seriosität und Täuschung.
Etwa bei Elektronikbaute ilen, angeboten auf einer großen Internetplattfo rm, wird es Akteuren leicht gemacht, mal eben ein 300-euro Ersatzteil “privat” zu kaufen,
um es dann im eigenen Unternehmen oder auch auftragsgemäß per anderer Lieferadresse für einen beruflich /gewerblich bedingten Zweck zum Einsatz zu bringen.
Eine “Bedienung” von Verbraucherrech ten wird dann schnell durch vorgegebene Erstattungsrout inen abgewickelt.
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Das gilt auch umgekehrt für mich als Händler: Habe ich ein Widerrufsrecht für den Drucker, mit dem ich die täglichen Rechnungen ausdrucke?
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Antwort der Redaktion:
Hallo Thomas,
dieser Artikel legte den Fokus auf die Rechtsfolgen, wir haben allerdings bereits einige andere Artikel zu dem Thema ;)
onlinehaendler-news.de/.../...
onlinehaendler-news.de/.../...
Alles Gute und viele Grüße
die Redaktion
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Daran ändert nun auch keine Erklärung etwas, warum ein Unterschied zwischen B2C und B2B notwendig ist. Aus dieser Sichtweise heraus, kann man gut erkennen, ob jemand nur in der Theorie mit der Materie zu tun hat, oder eben auch schon einmal selbst davon betroffen war (ohne irgendwie jetzt voreingenommen zu sein). Aber Paragraphen, Gesetze und andere Richtlinien bauen Großteils auf theoretisches Wissen auf, die mit der Praxis nahezu gar nichts zu tun haben.
Oder anders gefragt: Warum sonst stehen so viele Einzelunternehm en und KMUs vor der Entscheidung ihr Geschäft zu schließen oder ins Ausland abzuwandern...
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