1. Na wo ist er denn, der Ablehnbutton?
2. Pre-Check: Bereits gesetzte Häkchen sind mit Vorsicht zu genießen
3. Überraschung: Wenn zum Ablehnen ein Link im Fließtext dient
4. Farben und Kontraste: Wenn die Buttons zu bunt werden
5. Verpatzte Einwilligung: Ich hab übrigens auch noch ein berechtigtes Interesse?
6. Technisch notwendige Cookies – stimmt doch gar nicht!
7. Wer ja sagt, muss auch widersprechen können
8. Hilfestellung durch die deutsche Datenschutzkonferenz gibt es auch
9. Design Guidelines zum verbraucherfreundlichen Consent Management
Zustimmen, Ablehnen, mehr Informationen, berechtigtes Interesse, Einwilligung – Cookies. Die kleinen Textdateien, zwischendurch tot geglaubt, erfreuen sich immernoch und spätestens seit den letzten Urteilen von BGH und EuGH größter Relevanz. Anbieter von Telemedien treiben hier viele Fragen um. Eine davon ist die überzeugende Gestaltung der Consenttools, mit denen die Einwilligung in die Nutzung von Cookies und anderen Vorgängen eingeholt wird.
Eine praktische Unterstützung könnte ein neuer Taskforce-Bericht des Europäischen Datenschutzausschusses (EDSA) darstellen. Die Taskforce war vor dem Hintergrund diverser Beschwerden des Vereins NOYB gegründet worden, die sich gegen die Gestaltung von Cookiebannern richteten. Der Bericht wiederum versucht sich darin, eine einheitliche Mindestposition aus den Ansichten der einzelnen nationalen Datenschutzbehörden zu ziehen. Rechtsverbindlich sind die Aussagen zwar nicht, sie können aber dennoch als Auslegungshilfe dienen. Wem besonders an einer verbraucherfreundlichen Gestaltung seiner Cookiebanner gelegen ist, der sollte außerdem einen Blick in die jüngst veröffentlichten Design Guidelines einer vom Bundesministerium für Umwelt und Verbraucherschutz geförderten Initiative werfen.
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Oder, starten Sie doch Mal eine Umfrage wieviel Prozent der Internetnutzer Cookiebanner wirklich wollen und für sehr wichtig halten. Das Ergebnis stelle ich mir interessant vor.
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Ein kostenpflichtig es Zwangs-ABO ist keine Auswahlmöglichk eit, da es sich nicht um eine Onlinezeitung handelt, die man vollumfänglich nutzen möchte ( Welt.de macht dies hier bis jetzt als einzigstes richtig).
Wenn das zukünftig alle xbeliebigen Internetpräsenz en so handhaben, muss ein Internetnutzer, der Werbung ablehnt, geschätzt 500 Abos 'a 1,99 € pro MONAT bezahlen, das ist doch ein Witz.
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