Dieses Mal geht es um das Widerrufsrecht: Eine Kundin hat bei einer Handmade-Anbieterin online ein Schnittmuster für eine Hose erworben. Nach dem Kauf steht das Schnittmuster direkt zum Download zur Verfügung. Von dieser Möglichkeit macht die Kundin auch Gebrauch – und erklärt eine Woche später ihren Widerruf. Die Händlerin lehnt diesen ab. In der Widerrufsbelehrung steht immerhin eindeutig, dass das Widerrufsrecht für Download-Produkte ausgeschlossen ist. Außerdem hatte die Kundin ja nun auch genug Zeit, das Schnittmuster auszudrucken und zu verwenden. Die Käuferin bleibt aber hart und fordert die Rückzahlung des Kaufpreises. Ganz schön dreist, oder?
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