Insgesamt 64.704 schriftliche Beschwerden hat die Bundesnetzagentur 2022 wegen unerlaubten Werbeanrufen erhalten. Das teilte die Behörde gerade in einer Pressemitteilung mit. Gegenüber dem Vorjahr sei das zwar ein deutlicher Rückgang von knapp 19 Prozent, allerdings handele es sich immer noch um den zweithöchsten Wert, den die Bundesnetzagentur jemals verzeichnet hat. Gegen zahlreiche Unternehmen habe man Ermittlungsverfahren eingeleitet und im vergangenen Jahr so Bußgelder in einer Gesamthöhe von über einer Million Euro verhängt.
Wichtig für werbetreibende Unternehmer sind dabei auch die Transparenzpflichten betreffend Telefonwerbung, die zum 1. Oktober 2021 durch das Gesetz für faire Verbraucherverträge eingeführt worden sind.
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