Wer kommt dann für den Schaden auf?
Ware verschwunden, Geld erstattet – Bleibt der Händler nun auf der Situation sitzen? Unter Umständen ja. Theoretisch hat er die Möglichkeit, sich an den Transportdienstleister zu wenden und hier einen Ersatz zu verlangen. Ob das geht, das hängt nicht nur von den Bedingungen des jeweiligen Versanddienstleisters ab, sondern kann auch aus praktischen Gründen schwierig sein. Etwa, weil K den Vertrag über die Rücksendung mit dem Transportdienstleister geschlossen hat und der Händler gar nicht Vertragspartner ist. Aus juristischer Sicht kann man solche Fälle über eine Drittschadensliquidation lösen, die unter Umständen aber mit Aufwand und Anwälten einhergeht.
Andere Möglichkeiten? Man könnte an den Wertersatz denken, der im Widerrufsrecht eine Rolle spielt. Die Anwendungsfälle sind im Gesetz aber umrissen, und der Verlust durch den Transportdienstleister gehört nicht dazu. Auch durch Einbau einer entsprechenden Klausel in den AGB können Händler diese Bestimmung nicht umgehen – vielmehr würden sie Gefahr laufen, deswegen auch noch abgemahnt zu werden.
Hilft das Mitsenden eines Retourenlabels?
Tatsächlich aber können Händler über praktische Gestaltungsmöglichkeiten nachdenken. Etwa, selbst ein Retourenlabel zur Verfügung zu stellen. Das müssen Käuferinnen und Käufer zwar nicht nutzen, aber wenn sie es tun, dann hat der Händler quasi die Wahl des Versanddienstleisters in der Hand und ist auch dessen Vertragspartner – die Klärung mit dem Versanddienstleister dürfte so häufig einfacher gelingen. Von Vorteil kann es auch deswegen sein, weil der Händler so den Leistungsumfang bestimmen und etwa versicherten Versand wählen kann. Verbraucherinnen und Verbraucher dürfte er zur Wahl des versicherten Versands nämlich nicht verpflichten. Dabei muss das Zurverfügungstellen eines Retourenlabels auch nicht bedeuten, die Kosten auf die eigene Kappe nehmen zu müssen.
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es geht um einige Retouren von Amazonartikeln. Diese habe ich per DHL Packstation zurückgeschickt (unverpackt, DHL Packstation). Bis heute kamen einige nicht an, werden sie auch nicht mehr ,da Wochen oder Monate vergangen sind. DHL Nachforschungsf auftrag ergab, dass ich mich an Amazon wenden muss. Amazon stellt sich quer. Hab zig Anrufe und Chats hinter mir. Mir wurde sogar von Amazon Betrug vorgeworfen. Auf meine Belege gehen sie gar nicht ein. Auch auf Drohungen nicht. DHL verweist mich nur an Amazon zurück. Ich habe natürlich Einlieferungsbe lege für jede Retoure. Was kann ich tun?
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Antwort der Redaktion
Hallo,
bei dir scheinen sich die Probleme mit Amazon schon etwas zu ziehen. Am besten wendest du dich an die Verbraucherzent rale.
Mit den besten Grüßen
die Redaktion
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Sie hat eine Rückzahlung nun erhalten von eines der 46/48 Packete soll für den Rest noch 1100€ bezahlen, nun die Frage!
Was müssen wir machen ? Hat sie noch die Chance ihr Geld wieder zu bekommen? Oder muss sie jetzt für nix diese Summe zahlen. Der Packetbote hat die Packete auch so mitgenommen ohne was zu sagen. Angerufen haben wir schon bei Ikea ( sehr oft)
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Antwort der Redaktion
Liebe Maresa,
leider können wir keine individuelle Rechtsberatung anbieten. Zudem kann Ihnen hier wahrscheinlich nur direkt Ikea, als Vertragspartner , erklären, was zu einer vollständigen Rückzahlung fehlt.
Beste Grüße
die Redaktion
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Wird ein 2500€ Gerät nur mit einem Standard versichertem Paket versendet, ist der Händler zwar immer noch in Pflicht, kann aber vom Kunden den Schaden zurückverlangen , bzw. ausgleichen.
gesetze-im-internet.de/.../...
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Wenn eine retoure und die rückzahlung bestätigt wurden ist. Aber ein paar Wochen später schreibt der Händler dass das Paket mit den falschen Artikel geliefert wurde.
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Antwort der Redaktion
Lieber Alfred,
leider können wir keine individuelle Rechtsberatung anbieten.
Vielleicht kann dir aber eine Beratung bei der Verbraucherzent rale weiterhelfen: www.verbraucherzentrale.de/... /
Beste Grüße
die Redaktion
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Antwort der Redaktion
Lieber Ben,
leider können wir keine individuelle Rechtsberatung anbieten.
Vielleicht kann dir aber eine Beratung bei der Verbraucherzent rale weiterhelfen: www.verbraucherzentrale.de/... /
Andernfalls müsste der konkrete Fall doch durch einen Anwalt beurteilt werden.
Beste Grüße
die Redaktion
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eine nachforschung bei der post für nicht mit unterschrift bestätigten empfang ist wie ,, wie werfe ich meine zeit in den müll ,,.
meine bekannte hatte eine sendung am 7.12 mit sendungsverfolg ung verschickt.
laut post am 23.12 endlich zugestellt.
in wirklichkeit hat sie die sendung dann am 30.12 selber zurückerhalten.!
mit einem aufkleber zurück und androhung eines bearbeitungsent geldes von 50.- .
angeblich die briefmarke 2x verwendet.
völliger schwachsinn, sie nimmt 100% nur neue marken.
auf die beschwerde gegen die post kam dann einfach nur die antwort ,, wir können ihnen die gute nachicht senden, die sendung wurde am 23.12 zugestellt ,, .
es schaut keiner der post überhaupt in das geschriebene und die bilder im anhang rein.
genauso, wenn die briefe kommen ,, wir werden die sendung suchen,, und die antwort mit ,, leider konnten wir nichts finden ,, das gleiche datum trägt.
sehr ernüchternd.
also bitte nicht hoffen, von der post /dhl eine ehrliche antwort zu bekommen.
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die partner/in el bestimmter menschen mit gutem gehalt, sitzen gelangweilt zuhause mit der kreditkarte und bestellen und bestellen und bestellen.
wenn die arbeitende person dann nachhause kommen und den ganzen mist sehen.
kommt der schrei ,,das wird alles zurückgesendet und wehe es kostet geld,,.
schon wird einfach sonstwas zum verpacken genutzt und billigst am postschalter abgegeben.
wer denkt da, das sinnvolle gesetzte zum schaden dieser leute gemacht werden.????
man könnte ja selbst betroffen werden.
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Dann kann man den Rechtsweg bestreiten.
Ist auswendig und lohnt sich oft nicht, aber manchmal muss man Akzente setzen.
Denn die Leute glauben ja das man als Händler wegen paar Euro eh nichts macht.
Vor kurzem habe ich einen wegen 34 € vorgenommen, der dachte auch ich mach das nicht.
Er hat verloren nun sind es ein paar hundert Euro geworden.
Und ein anderer Fall läuft grad wegen 24 € mal schauen sieht nicht schlecht aus.
Ab und zu muss man mal drauf hauen.
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Wenn ich mich an die Mails setze, sage ich nicht mehr Kundenservice machen sondern Betrugsversuche abarbeiten...
Was ich auch so ein Unding finde, das die Marktplätze das Widerrufsrecht überschreiben dürfen, zum Nachteil des Händlers.
Aber unsere Politdarsteller wollen es ja so haben, Amazon ist ein Beweis dafür das alle Institutionen und Gesetze bei einer gewissen Größe keine Rolle mehr spielen.
Keine Steuern zahlen, keine Gesetze einhalten, Kostenlose Grundstücke, Sklaven-Bedingu ngen und Löhne, und das Geld was hier bleiben sollte schön ins Ausland verschieben.
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