In der Büros des Essensvermittlers Delivery Hero gab es eine Razzia: Wettbewerbshüter der EU-Kommission haben die Räume am Standort Berlin durchsucht und gingen dabei dem Verdacht der Kartellbildung nach. Das Unternehmen habe den zuständigen Behörden nach Angaben von Spiegel Online eine vollumfängliche Zusammenarbeit zugesichert. Allerdings verwies der Dienst darauf, dass man die Durchsuchungen nicht als Zeichen werten dürfe, dass „tatsächlich gegen Wettbewerbsrecht verstoßen“ worden sei.
Die Kartellbehörde hatte im Vorhinein erklärt, dass diverse Essens- und Lebensmittellieferservices in zwei Ländern der EU unter Verdacht der Kartellbildung stünden und aus diesem Grunde Durchsuchungen durchgeführt werden. Die konkret betroffenen Firmen wurden nicht explizit genannt. Auch um welche Länder es sich handelt, ließ die Institution offen.
Neben Delivery Hero zählen etwa auch Just Eat Takeaway.com, Uber Eats, aber auch Wolt zur Riege der größten Anbieter aus dem Segment. „Bis auf Delivery Hero teilten alle Unternehmen mit, bei ihnen habe es keine Durchsuchungen gegeben. Das erklärten ebenso die Lebensmittelschnelllieferdienste Gorillas und Flink“, schreibt Spiegel weiter.
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