Lootboxen gehören in vielen Spielen – vor allem wenn diese free to play (kostenlos) sind – dazu. Diese Boxen stehen dabei immer mal wieder aufgrund ihrer Ausgestaltung in der Kritik: In den Boxen sind meist Items enthalten, mit denen die Spieler ihre virtuellen Charakter ausrüsten können. Das sind mal mehr, mal weniger gute Sachen. Dabei locken viele Spielehersteller mit der Aussicht auf einen seltenen, wertvollen Gegenstand. Für diese Boxen müssen Spieler Echtgeld bezahlen. Allerdings ist es selten so, dass eine Box einen konkreten Preis von beispielsweise 4,99 Euro hat. Oftmals muss zunächst Echtgeld in eine Ingame-Währung gewechselt werden, von der dann wiederum die Boxen gekauft werden können. Meistens sieht das dann so aus, dass Spieler beispielsweise mindestens 20 Credits kaufen müssen; eine Lootbox aber 15 Credits kostet.
Das Zusammenspiel von spielinternen Währungen und kaufbaren Gegenständen ist also oft so gestaltet, dass Spieler Credits übrig haben und im Zweifel eben mehr Geld eintauschen müssen, um diese einsetzen zu können. Ein Rückumtausch ist jedenfalls nicht vorgesehen. Dies birgt das Risiko, dass die Spieler den Bezug zum realen Wert der digitalen Spielewährung verlieren.
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