Die meisten Bundesländer verzichten Hotspot-Regelung
Um strengere Maßnahmen einzuführen, müssen die Landesparlamente eine kritische Lage feststellen. Mehrere Länder beklagten allerdings, dass dafür rechtssichere Kriterien fehlten, wie unter anderem der Spiegel berichtet. Während Berlin bereits am Freitag, dem 1. April, die Übergangsfrist beendet und somit die meisten Maßnahmen aufhebt, dauert es bei den meisten Bundesländern noch bis zum 2. oder 3. April.
Die meisten Bundesländer halten eine Anwendung der Hotspot-Regelung in der momentanen Lage für nicht anwendbar. So entschied sich die Regierung in Baden-Württemberg dagegen, weil die Koalition aus Grünen und CDU befürchtet, dass die Regelung vor Gericht nicht standhalten würde. Ministerpräsident Winfried Kretschmann plädierte in einer Pressemitteilung dafür, weiter vorsichtig zu sein und gegebenenfalls freiwillig Maske zu tragen.
Auch Bayern verzichtet darauf, von der Hotspot-Regelung Gebrauch zu machen. Ministerpräsident Markus Söder kritisierte das Gesetz des Bundes gegenüber Merkur.de und sagte, er habe „kein total perfektes Gefühl damit“.
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