Im Sommer 2019 zerstörte Mastercard das Vertrauen von 90.000 Nutzern. Durch eine Datenpanne gelangten Daten der Nutzer des Bonusprogramms „Priceless Specials“ ins Internet. Betroffen waren persönliche Daten wie Anschriften, Kontonummern, Telefonnummern und Mailadressen.
Mastercard sah die Schuld für das Datenleck eindeutig bei einem Drittanbieter und riet den betroffenen Kunden lediglich, verdächtige Zahlungen zu melden, um Schäden durch die betrügerische Verwendung von Daten zu verhindern.
Mehrere Tausend Betroffene gingen einen Schritt weiter und verklagten Mastercard auf Schadensersatz. Wie die FAZ wissen lässt, landet nun der erste Fall vor dem Bundesgerichtshof.
Kommentar schreiben