Diesmal hat sich Christoph die Kolleginnen Sandra May und Yvonne Bachmann eingeladen. Nicht ohne Grund, denn die beiden sind Juristinnen und beschäftigen sich seit Jahren mit dem Thema Kontosperrung bei Amazon.
„2020 haben die Händler angefangen zu sagen: ‚Nö, das machen wir nicht mehr mit!‘“, sagt Yvonne im Podcast. Im Februar entschieden deutsche Gerichte zahlreiche Verfahren gegen Amazon. Kaum ein Händler will sich einfach so das Konto sperren lassen. Allerdings legt man sich mit einem Milliardenriesen an, wenn man es drauf ankommen lässt.
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Über 10 Jahre auf Amazon gut verkauft alle Zahlen haben gepasst einfach gesperrt ohne Grund 7500 Euro seit ca. 7 Monaten einbehalten. Leute lasst euch das nicht gefallen und findet andere Wege um zu verkaufen, den Amazon ist es bestimmt nicht, zumal man bedenkt wie viel hier Händler wirklich am Ende des Tages in der Tasche bleibt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es auch ohne geht und das sogar viel besser und entspannter, den selbst die Kunden auf Amazon sind eine Katastrophe. Versucht es und glaubt nicht das Amazon der einzige Weg ist, den das stimmt nicht, es gibt immer eine Lösung und andere Wege, die man vorher nicht glaubt, aber wenn man dann praktisch fast gezwungen wird sieht man das es möglich ist und viel leichter ist. Lasst euch das nicht gefallen, egal was geschrieben wir, auch für Amazon gibt es Gesetzte. Man sollte immer bedenken, das Amazon nur durch Dritthändler wie wir es sind so groß geworden sind. Hört auf dort zu kaufen, man findet oft und fast immer besser Angebote im Netz und hört auf dort zu handeln, auch hier gilt dasselbe und nur so kann man langfristig etwas verändern. Vor 10 Jahren wie wir gestartet sind, war Amazon noch unbedeutend im Online Handel und es war auch ganz normal zu verkaufen, bist du hier einmal gesperrt worden, konnte man direkt einen Mitarbeiter erreichen und am nächsten Tag war alles gut. Ein Maßnahmeplan konnte dann noch in erklärlichen Wort zum Thema selber geschrieben werden, was ja heute nicht mehr der Fall ist. 1000 Euro erstellen lassen und niemand meldet sich, weil keine Menschen mehr dort sitzen. Findet der Computer die richtigen Worte hat der Kandidat 100 Punkte. Normal haftet ein Geschäftsführer für seine Geschäfte. Es ist traurig, dass hier seitens Amazon DE nichts von der Geschäftsführun g unternommen wird, den auch diese haben dem Erfolg den Dritthändlern zu verdanken.
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Das Marktplatzgeset z wäre absolut wichtig - schon aus steuerlichen Gründen und dazu muss es eine Pflicht geben, einen Menschen ans Telefon bekommen zu können. Bei Amazon kann man nur einen Fall eröffnen, der wird dann vom Computer abgefrühstückt und geschlossen. Wenn man nochmal dazu schreiben will, kommt die Antwort "der Fall ist geschlossen!".
Meien Frau ist also gefangen zwischen einer Behörde, die sich im Corona Homeoffice sonnt und den automatischen Antworten von Amazon. Ob sie die Kohle jemals wieder sieht und wohin mit der hochspezialiser ten Ware, dei man anderweitrig nicht los wird steht in den Sternen.
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Wir brauchen ein Onlinemarktplat zgesetz, das vorschreibt dass man seinen Firmensitz in dem Land haben muss wo man auch verkauft. Heißt ab 1 Millarde Umsatz muss das Unternehmen seinen sitz auch in Deutschland haben. Im Europäischen Sinne müssen kleinere Marktplätze den Sitz nicht in diesem Land haben. Dann muss ein Marktplatz eine Marktplatzlizen z beantragen. Wie eine Banklinzenz. Eine Behörde muss das dann überwachen. Ergebnis deutsche Händler würden Amazon mit Klagen überschütten wenn die sich nicht an die Gerichtsurteile halten würden. Behörden würden Strafen verhängen.
Nur ein Marktplatzgeset z kann den Handel fairer gestalten. Die Politik ist gefragt.
Das gute ist, immer mehr Menschen beschäftigen sich mit dem Thema Amazon und in den nächsten Jahren wird auch Amazon sich anpassen müssen. Dann hören auch die teilweise unfairen Sperrungen auf.
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