Die Kanzlei Goldenstein & Partner ist unter anderem dadurch bekannt, im Dieselskandal gegen das Unternehmen VW wegen sittenwidriger Schädigung erfolgreich geklagt zu haben. Verständlicherweise brüstet sich die Kanzlei mit diesem Erfolg und ließ dabei folgendes Werbeplakat in einer Stückzahl von 300 an 30 verschiedenen Standorten aufstellen. Gewählt wurden dabei etwa Toiletten an Raststätten in der Region Hannover und Mecklenburg-Vorpommern.

Zu sehen ist ein tätowierter Mann in Unterwäsche, der sich ein Lineal vor den Schritt hält. „WIR HABEN DEN GRÖSSTEN” steht plakativ in Großbuchstaben auf der Werbung; unten drunter wird das Ganze dann noch konkretisiert: “Erfolg in der Geschichte des Dieselskandals errungen”. Eine unverhohlene Anspielung auf die Länge des männliches Gliedes also.
Die einen mögen es witzig finden, die anderen nur den Kopf schütteln: Für die Rechtsanwaltskammer (RAK) Brandenburg steht laut LTO zumindest die Notwendigkeit einer Überprüfung im Raum.
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Die Frage stellt sich doch völlig anders:
Über 22 Milliarden USD hat VW in der USA bezahlt. In Deutschland haben diese Anwälte wieviel herausgeholt? "Kurz vor dem Ablauf der verlängerten Annahmefrist hat sich der VW-Konzern im Dieselskandal mit rund 235.000 Kunden auf einen Vergleich geeinigt. Volkswagen zahlt ihnen insgesamt rund 750 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Wolfsburg mit. Weitere 17.000 Fälle werden noch geprüft."
Wenn, dann dürfte doch wohl eher VW mit dem herausgeholten Ergebnis werben.
Oder aber die USA.
Denn die haben zwar den größten I...... als Präsident, krichen dafür der deutschen Industrie nicht in den A....!
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