Von der Politik, Wirtschaft und den Medien erhalten Verbraucher, also alle, die einen Kauf zu privaten Zwecken abschließen, meist starke Rückendeckung. Diese Tatsache wird wohl jeder Online-Händler unterschreiben. Eine Flut an Gesetzen schreibt Händlern daher Pflichten vor und schützt den armen, hilflosen Verbraucher vor alles und jedem – und vor sich selbst. Dass die Hilfen eigentlich zum Schutz vor den schwarzen Schafen geschaffen wurden (z. B. Abofallen) ist weniger tröstlich, denn austragen muss es die gesamte Branche unisono.
Um Widerrufsrecht und Co. kommen Händler deshalb nicht herum. Wie wäre es aber, wenn man mit den ganz wenigen Lücken, die es noch gibt,Verbraucher in ihre Schranken weisen könnte? Wir haben die Gesetzbücher gewälzt und nach zehn ganz legalen Tipps für weniger Kundenservice gestöbert, denen auch jeder noch so findige Abmahner nichts anhaben kann. Hier sind unsere Fundstücke.
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vielen Dank für deinen Kommentar. Du hast sicher schon sehr viel Erfahrung im E-Commerce gesammelt und deine Meinung wissen wir natürlich sehr zu schätzen. Auch wir haben über die Jahre sehr viel Feedback aus der Branche erhalten und wissen um die Sorgen der Händler, besonders der kleineren. Ihnen hilft es manchmal schon, nur zu wissen, dass sie im Recht wären. Daher haben wir 10 Rechtsthemen rausgesucht, bei denen Verbraucher mal nicht im Recht sein müssen. Natürlich haben wir auch im Fazit draufhingewiese n, dass diese Tipps Geschmackssache sind und eben nicht ganz ernst genommen werden müssen. Daher findet jeder sicher seinen eigenen Weg! Viel Erfolg weiterhin.
Beste Grüße,
die Redaktion
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wer ist eigentlich Ihre primäre Leserschaft?
Psychiater von Endverbrauchern oder eher Onlinehändler?
Kulanz kostet Geld. Kulanz mit Ansage kostet mehr Geld - weil es dann von einem Prozentsatz missbraucht wird. Warum soll nicht der Verbraucher die Wahl haben in einem Shop mit kostenloser Retoure mehr zu zahlen als in einem Shop mit ebenfalls fairen Rücksendebedingungen?
Warum soll ein Kunde nicht die Möglichkeit haben 4% günstiger per Vorkasse zu zahlen - verglichen mit PayPal vielleicht?
Das Betrüger- und Kundenunfreundl iche Regelungen zu weniger Kunden führen können ist den meisten Händlern sicher bekannt. Händler haben aber auch gegenüber fairen Kunden eine Verantwortung und können nicht einfach die von unfairen Kunden verursachten Kosten auf alle umlegen.
Vergleichen Sie doch mal einen straff aber fair regulierten Webshop mit einem "Verbraucheropt imierten" Shop und kostenlosen Express Hin/Rücksendung en, jahrelangen Rücksendemöglic hkeiten und bequemen Rechnungskauf. Ignorieren wir mal den Umsatz - weil der ist für Milchmädchen - und schauen auf Nachhaltigkeit und Erträge. Ist da jetzt der eine Shop besser als der andere? Macht das betreiben von 2 Shops Sinn? Ich bin jedenfalls sicher das auch ein fairer Shop eine Daseinsberechti gung hat.
Den Kunden - und gleichzeitig den Betrügern - alles Recht machen zu wollen sehe ich zumindest kritisch.
Schönes und gesundes Wochenende
Tom
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