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Samsung wird wegen irreführender Werbung verklagt

Veröffentlicht: 05.07.2019
imgAktualisierung: 05.07.2019
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
05.07.2019
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ca. 2 Min.
Samsung im Wasser
© Austris Antons / Shutterstock.com
Samsung hat juristischen Ärger am Hals: Das Unternehmen soll Kunden durch Werbung mit wasserdichten Handys in die Irre geführt haben.


Gerade im Sommer, im Urlaub, am Strand kann es immer mal wieder passieren, dass das eigene Handy nass wird. Mit einigen Smartphones von Samsung soll das kein Problem sein, denn der Hersteller wirbt damit, dass die Geräte wasserdicht sind. Doch was genau bedeutet wasserdicht? – Die australische Aufsichtsbehörde ACCC wirft Samsung aktuell vor, dass das Techunternehmen Kunden mithilfe seiner Werbung in die Irre geführt hat und hat aus diesem Grund Klage eingereicht.

Wasser ist nicht gleich Wasser

Auf entsprechenden Werbebildern zu sehen, wie die Geräte sowohl im Pool als auch beim Tauchen im Meer verwendet werden. Mit Chlor versetztes Poolwasser dürfte sich allerding ganz anders auf die Smartphones auswirken als salzhaltiges Meerwasser. Und die Auswirkungen der verschiedenen Wasserarten auf die Smartphones „seien nicht ausreichend getestet worden“, schreibt Spiegel Online mit Verweis auf die Klage.

Samsung selbst impliziere jedoch mit den Werbebildern, dass die Smartphones für alle Arten von Wasser geeignet seien, was jedoch nicht der Wahrheit entspreche, wird Rod Sims, Vorsitzender von ACCC zitiert.

Millionenbußgeld für Samsung?

Aufgrund der irreführenden Werbung müsse Samsung nun mit Bußgeldern in Millionenhöhe rechnen. „Jeder seit September 2018 begangene Verstoß könnte eine Strafe von bis zu zehn Millionen australischen Dollar (6,2 Millionen Euro) nach sich ziehen. Früher begangene Verstöße können mit bis zu 1,1 Millionen australischen Dollar geahndet werden“, heißt es.

Samsung selbst habe die Vorwürfe allerdings zurückgewiesen und sich geäußert, dass man sich an alle Vorgaben des australischen Rechts gehalten habe und dabei auch die Gewährleistungsverpflichtungen wahrgenommen habe. Insgesamt geht es wohl um mehr als 300 Werbeanzeigen, mit deren Hilfe die australische Behörde die Wettbewerbsverstöße belegen will.

Veröffentlicht: 05.07.2019
img Letzte Aktualisierung: 05.07.2019
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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