Gestern hat der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, den Tätigkeitsbericht 2017/2018 und den Jahresbericht 2018 vorgestellt. 1.300 Zusammenschlussvorhaben bzw. Fusionen von Unternehmen spielen darin eine Rolle, ebenso wie Bußgelder in neunstelliger Höhe – 376 Millionen Euro gegen insgesamt 22 Unternehmen und Verbände sowie 20 natürliche Personen. Im Jahr 2018 seien überdies Durchsuchungen bei insgesamt 51 Unternehmen durchgeführt worden.
Eine gewichtige Rolle spielen bei der Tätigkeit der Behörde, die sich vorwiegend mit Aufgaben wie der Kontrolle von Zusammenschlüssen und der Aufsicht über den Missbrauch marktbeherrschender Unternehmen beschäftigt, dabei auch Unternehmen wie Amazon oder Facebook. „Wir haben eine klare digitale Agenda. Gegenüber großen Internetplattformen verfolgen wir im wesentlichen zwei Ziele: Wir wollen die Märkte für den Wettbewerb offen halten und das Ausnutzen von Marktmacht gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern verhindern“, äußert sich Andreas Mundt im entsprechenden Presse-Statement, und bezieht sich dabei gerade auf diese beiden Konzerne.
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