Es ist keine leichte Frage, mit der sich Behörden und Politiker derzeit beschäftigen. Es geht um die Frage, ob Ermittler auf sensible und hochgradig persönliche Nutzerdaten zugreifen dürfen, die mit der Verwendung von Sprachassistenten einhergehen.
Einen eben solchen Zugriff haben kürzlich die Innenminister von Bund und Ländern gefordert. Diese Forderung würde aber quasi bedeuten, dass die persönlichen Gespräche bzw. Aufnahmen zwischen Nutzern und Sprachassistenten wie Alexa oder Siri im Fall der Fälle nicht mehr privat wären. Nun hat sich nun das Bundesjustizministerium zu Wort gemeldet und sich gegen einen solchen Zugriff durch Behörden ausgesprochen.
Kommentar schreiben
Antworten
Manchmal kann man nur den Kopf schütteln, auf was für Ideen die kommen. Der Ast ist schon dünn, auf dem sitzt, aber man kann ja trotzdem mal bissel dran sägen. Zugriff auf Sprachdaten... sagt mal geht's noch?
Ihre Antwort schreiben