Der Skandal rund um „Cambridge Analytica“ schlug in der Branche hohe Wellen: Die britische Datenanalysefirma hatte im Wahlkampf 2016 massenhaft Facebook-Daten ausgewertet – und zwar illegal. Insgesamt waren wohl bis zu 87 Millionen Facebook-Nutzer auf der ganzen Welt betroffen, deren personenbezogene Daten widerrechtlich weitergegeben und analysiert wurden. Auch Hunderttausende betroffene User aus Deutschland soll es geben.
Einige dieser Nutzer haben sich im Rahmen des Datenskandals zusammengeschlossen und eine Sammelklage gegen Facebook angestrengt. In der mehr als 420 Seiten starken erweiterten Klageschrift wird dem Konzern vorgeworfen, sensible Daten von Nutzern ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben zu haben. Den Nutzern selbst sei in Folge eines hochgradig aggressiven Marketings Schaden entstanden, so der Vorwurf. Wie Golem nun berichtet, sieht das soziale Netzwerk allerdings die Schuld einer Datenweitergabe nicht bei sich selbst.
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