Viele Unternehmen haben ihre Probleme mit der Umsetzung der DSGVO. Oftmals hapert es an einer ordnungsgemäßen Datenschutzerklärung oder es werden die Rechte von Betroffenen verletzt. So geschehen nun auch in einem Fall in Polen. Der dort ansässige Teil eines multinationalen Unternehmens hat nun ein Bußgeld in Höhe von knapp 220.000 Euro kassiert. Grund dafür sind immerhin fast sechs Millionen Verstöße gegen Vorgaben der DSGVO.
Das Unternehmen bietet Wirtschaftsinformationen an, handelt gewissermaßen also professionell mit Daten – vor allem mit denen anderer Personen. In den besagten Fällen haperte es jedoch mit der Information der Betroffenen über die Datenverarbeitung. Das Unternehmen informierte nur diejenigen, deren Datensätze eine E-Mail-Adresse umfasste, die übrigen aber – wohl aus Kostengründen – nicht. Laut der zuständigen Datenschutzbehörde hätten diese aber beispielsweise über den Postweg informiert werden können und müssen. Mehr dazu.
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