Urheberrechtsverletzung von Bewegungen?
Ribeiro soll dem Unternehmen hinter Fortnite, Epic Games, Urheberrechtsverletzung vorwerfen. Zusätzlich verdiene das Unternehmen an dem „geschütztem kreativen Ausdruck und seinem Abbild“ Geld, ohne dem US-Schauspieler dafür zu entschädigen. Hier drängt sich mir unweigerlich die Frage auf: Ist das euer Ernst? Wie pleite muss Alfonso Ribeiro denn bitte sein, um sich rechtlich Geld für Bewegungen zu erstreiten, die er in den 90er-Jahren mal in einer Serie aufgeführt hat? Und überhaupt: Lassen sich derartige Bewegungen überhaupt schützen? Wie geschieht das? Stelle ich mich vor das Patent-Amt, führe den Carlton-Dance auf und kann künftig alle vor Gericht zerren, die etwas verrückt mit den Armen wedeln?
Es ist nicht abzustreiten, dass der Tanz mit der Serienfigur in Verbindung gebracht wird. Auf der anderen Seite muss man sich allerdings auch fragen, wie viele Fortnite-Spieler alt genug sind, um „Der Prinz von Bel-Air“ überhaupt noch zu kennen und den markanten Tanz überhaupt in irgendeinen Zusammenhang mit den Schauspieler bringen. Man darf gespannt sein, wie die Sache ausgeht. Ich würde mich jedenfalls über Bilder aus dem Gerichtssaal freuen, in denen der Jury der Carlton-Dance für das bessere Verständnis beigebracht wird.
Kommentar schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben