Kurz vor Weihnachten warnt die Bundesnetzagentur vor Spionagetechnik, die in Form von intelligentem Spielzeug und anderen vernetzten Geräten daherkommt. Erst im letzten Jahr geriet eine Puppe namens „Cayla“ in die Schlagzeilen, weil in ihr eine „versteckte, sendefähige Anlage“ vermutet wurde. Doch die Gefahr, ausspioniert zu werden, lauert auch jetzt noch, und auch der Vertrieb solcher Produkte ist verboten und kann bestraft werden.
Smarte Geräte sind im Alltag absolut nichts ungewöhnliches. Doch gerade weil man sich an den regelmäßigen Umgang damit gewöhnt hat, können Risiken und Gefahren unterschätzt werden. Nicht zuletzt deswegen sind Einfuhr, Herstellung, Vertrieb und auch der schlichte Besitz von „Sendeanlagen“, die im Gewand eines anderen Gegenstands daherkommen, in Deutschland verboten. Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, fänden sich in allerlei Produkten versteckte Kameras, darunter Rauchmelder, Uhren und Wetterstationen, selbst Mikrofone in Ladekabeln und Verteilersteckdosen werden genannt.
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