Die geplante Einführung einer „Unabhängigen KI-Marktüberwachungskammer“ durch die Bundesregierung sorgt für hitzige Diskussionen: Während Datenschützer vor einer Schwächung von Grundrechten und einem Verstoß gegen EU-Recht warnen, findet der Vorstoß Unterstützung in der Wirtschaft.
Mit dem Ziel, die Aufsicht über sogenannte Hochrisiko-KI-Systeme zu zentralisieren, plant die Bundesregierung eine Neustrukturierung der Zuständigkeiten. Nach einem Entwurf des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDS) soll die Bundesnetzagentur als Standort für die neu zu schaffende „Unabhängige KI-Marktüberwachungskammer“ dienen. Diese soll künftig die Einhaltung von Sicherheits- und Datenschutzstandards bei künstlicher Intelligenz überwachen.
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