Fahrplan für die Umsetzung der EU-PPWR
Die Umstellung auf die neuen Vorgaben wird Zeit und Geld kosten – zum Beispiel bei der Anpassung von Kartonagen, Etiketten oder sogar Warenwirtschaftssystemen (für Nachweis- und Dokumentationspflichten). Obwohl es noch dauert, bis die Verordnung nach und nach in Kraft tritt, können Unternehmen bereits jetzt entscheidende Schritte unternehmen, um sich vorzubereiten.
1. Eigene Verpackungen erfassen
Was? Übersicht über alle eingesetzten Verpackungen (Karton, Füllmaterial, Produktverpackung, Versandtaschen) erstellen.
Warum? Die Bestandsaufnahme zeigt, wo Risiken liegen und wo schon zukunftsfähige Lösungen im Einsatz sind.
2. Lieferantencheck starten
Was? Nach Recyclingfähigkeit und Nachweisen zum Rezyklatanteil fragen.
Warum? Nur konforme Verpackungen dürfen künftig in Verkehr gebracht werden.
3. Nachhaltige Alternativen testen
Was? Erste Pilotläufe mit recyclingfähigen Kartons, Monomaterial oder Mehrweg-Versandverpackungen.
Warum? Tests im kleinen Rahmen verhindern spätere Überraschungen und machen Umstellungen sicherer.
4. Kundenkommunikation vorbereiten
Was? Transparent machen, dass Verpackungen nachhaltiger werden („Wir nutzen recyclingfähige Materialien“). Hinweis: Neue Vorgaben zur Nachhaltigkeitswerbung beachten.
Warum? Nachhaltigkeit ist für viele Kunden ein Kaufargument – frühe Kommunikation schafft Vertrauen.
5. Kennzeichnung/Labeling planen
Was? Prüfen, wie sich in Zukunft Verpackungsinfos (z. B. per QR-Code oder Label) umsetzen lassen.
Warum? Ab 2028 sind harmonisierte Labels Pflicht – eine rechtzeitige Vorbereitung spart später Stress.
Mehr Informationen zur neuen Verpackungsverordnung:
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