Zahlreiche Beschwerden bei der Verbraucherzentrale
Im ersten Halbjahr 2025 erreichten 165.000 Beschwerden die Verbraucherzentralen. Das sind 14 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Dabei betrafen mehr als die Hälfte (57 Prozent) digitale Angebote.
86 Prozent der Befragten sehen die Politik in der Verantwortung, die Interessen der Verbraucher:innen zu schützen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert, dass die EU mit dem kommenden Digital Fairness Act klare Regeln festlegt.
„Das digitale Umfeld birgt zahlreiche Risiken für Verbraucherinnen und Verbraucher, wie Vertragsfallen und Datenmissbrauch. Mit manipulativen Designs und Sucht-Mechanismen werden die Schwächen von Verbraucher:innen gezielt ausgenutzt. Die bestehenden Regelungen reichen nicht aus, um einen echten Schutz zu gewährleisten. Die Europäische Kommission muss den anstehenden Digital Fairness Act nutzen und hier nachbessern. Manipulative Designs müssen konkret definiert und über die Schwarze Liste verboten werden. Wenn Unternehmen sich nicht an die Regeln halten, muss es Konsequenzen geben“, so Ramona Pop, die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes.
Artikelbild: http://www.depositphotos.com
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