Im Dezember treten eine ganze Reihe an Verordnungen in Kraft und auf Händler:innen kommen neue Pflichten zu. Die Produktsicherheitsverordnung, die neue EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte oder die Pflicht zur E-Rechnung sind nur die neuesten rechtlichen Vorgaben, die der Handel im Blick haben muss. Dabei ist die Entbürokratisierung doch eigentlich eines der Prestigeprojekte der Bundesregierung. Eine aktuelle Umfrage des Handelsverbandes Deutschland zeigt: 89 Prozent der deutschen Handelsunternehmen klagen über hohe oder sehr hohe bürokratische Hürden.
97 Prozent sehen sich gar von einem Aufbau von Bürokratie in den vergangenen fünf Jahren betroffen. HDE-Präsident Alexander von Preen spricht von einem „Verordnungs-Tsunami aus Brüssel“, der in den kommenden Monaten auf die Branche zukomme. „Bürokratieabbau ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Schlagwort auf allen politischen Ebenen. Die aktuelle Bundesregierung hat große Anstrengungen unternommen, die Bürokratie zu reduzieren und die Unternehmen so zu entlasten. Doch offenbar ist davon in der Praxis noch nicht viel angekommen“, so von Preen.
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