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Jeder zweite Fake-Shop schaltet Werbung auf Google oder Meta

Veröffentlicht: 06.11.2025
imgAktualisierung: 06.11.2025
Geschrieben von: Hanna Hillnhütter
Lesezeit: ca. 1 Min.
06.11.2025
img 06.11.2025
ca. 1 Min.
Tastatur mit roter "Fake-Shop" Taste
Momius / Depositphotos.com
Immer mehr Nutzer:innen fallen auf Fake-Shops herein, wie eine Forsa-Umfrage zeigt.


Fake-Shops werden immer mehr zum Problem, wie ein Bericht des Verbraucherzentrale Bundesverbandes zeigt. 

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat 653 Fake-Shops untersucht, für die der Fakeshop-Finder eine Warnung ausgesprochen hatte. Rund die Hälfte der entsprechenden Shops schaltet Werbung auf Google oder Meta.  

In einer repräsentativen Forsa-Umfrage gaben 70 Prozent der Konsument:innen an, schon einmal auf einen Fake-Shop gestoßen zu sein, jeder achte sei sogar schon einmal auf einen hereingefallen. Der finanzielle Schaden der Betroffenen liegt in Millionenhöhe. Für die ersten drei Quartale im Jahr 2025 lagen der Verbraucherzentrale bereits 8.000 Beschwerden bezüglich Fake-Shops vor.

Verbraucherzentrale sieht Politik in der Pflicht

Der Digital Services Act verpflichtet sehr große Online-Plattformen und Suchmaschinen dazu, Risiken zu erkennen und zu verringern. Die Vorsitzende der Verbraucherzentralen, Ramona Pop, fordert hier ein strengeres Vorgehen: „Die großen Plattformen müssen stärker gegen betrügerische Werbung vorgehen. Die Europäische Kommission muss die Regeln des Digital Services Act konsequent durchsetzen.“
Weitere Details zum Vorgehen der Untersuchung veröffentlicht der Verbraucherzentrale Bundesverband in seinem Untersuchungsbericht.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 06.11.2025
img Letzte Aktualisierung: 06.11.2025
Lesezeit: ca. 1 Min.
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Hanna Hillnhütter

Hanna Hillnhütter

Hanna hat die juristischen Entwicklungen im Blick – mit Fokus auf Abmahnungen, Wettbewerbsrecht und aktuelle EU-Verordnungen.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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ralf
07.11.2025

Antworten

Vielleicht hilft ja eine weitere EU Regelung. Bisher haben die ganzen Regelungen ja ertaunlicherweise nichts gebracht und Verbraucher sind immer noch benachteiligt, komisch, oder? Wie wär´mit einer Kennzeichnugspflicht für seriöse Shops, dass Sie keine Fakeshops sind. Also im Prinzip wie das Gewährleistungslabel. Könnte ich mir gut vorstellen, dass sich die EU sowas einfallen lässt.