Fake-Shops werden immer mehr zum Problem, wie ein Bericht des Verbraucherzentrale Bundesverbandes zeigt. 

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat 653 Fake-Shops untersucht, für die der Fakeshop-Finder eine Warnung ausgesprochen hatte. Rund die Hälfte der entsprechenden Shops schaltet Werbung auf Google oder Meta.  

In einer repräsentativen Forsa-Umfrage gaben 70 Prozent der Konsument:innen an, schon einmal auf einen Fake-Shop gestoßen zu sein, jeder achte sei sogar schon einmal auf einen hereingefallen. Der finanzielle Schaden der Betroffenen liegt in Millionenhöhe. Für die ersten drei Quartale im Jahr 2025 lagen der Verbraucherzentrale bereits 8.000 Beschwerden bezüglich Fake-Shops vor.

Verbraucherzentrale sieht Politik in der Pflicht

Der Digital Services Act verpflichtet sehr große Online-Plattformen und Suchmaschinen dazu, Risiken zu erkennen und zu verringern. Die Vorsitzende der Verbraucherzentralen, Ramona Pop, fordert hier ein strengeres Vorgehen: „Die großen Plattformen müssen stärker gegen betrügerische Werbung vorgehen. Die Europäische Kommission muss die Regeln des Digital Services Act konsequent durchsetzen.“
Weitere Details zum Vorgehen der Untersuchung veröffentlicht der Verbraucherzentrale Bundesverband in seinem Untersuchungsbericht.

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