Die EU-Kommission plant eine neue Gebühr auf Pakete von Online-Händler:innen, um die Kontrolle von Waren, die vor allem aus China kommen, zu erhöhen. Das erklärte die Kommission am Mittwoch. Online-Händler:innen sollen künftig verpflichtet werden, die auf ihren Plattformen angebotenen Produkte darauf zu überprüfen, ob sie legal und sicher sind, so der Spiegel, dem der Entwurf der Kommission im Vorfeld vorlag.
Konkret werde vorgeschlagen, „eine Bearbeitungsgebühr für Artikel des elektronischen Handels zu erheben“. Die Gebühr soll auch als Entschädigung für den Aufwand der Zollbehörden dienen, der „bei der ordnungsgemäßen Kontrolle dieser Waren, die direkt an die Verbraucher geliefert werden, entsteht“. Das Ziel der EU-Kommission ist klar: Plattformen wie Temu und Shein sollen effektiver kontrolliert werden. Die Kommission plant neben der Gebühr auch die Aufhebung der Zollfreigrenze von 150 Euro zu forcieren und darüber hinaus, die Produktsicherheit effizienter zu überprüfen.
Der Digitalverband Bitkom begrüßt die Vorschläge der Kommission in einer ersten Reaktion: „Verbraucherinnen und Verbraucher in Europa müssen besser vor Produkten mit gesundheitlichen Risiken und missbräuchlichen Werbetaktiken geschützt werden, wie sie durch einige Billig-Plattformen zunehmend verbreitet werden“, so Dr. Bernhard Rohleder, Bitkom-Hauptgeschäftsführer. Wer online einkauft, müsse sich auf die Sicherheit der angebotenen Produkte verlassen können.
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