Brände bilden eine zunehmende Gefahr für Recycling- und Entsorgungsanlagen. Grund für die steigende Zahl solcher Vorfälle sehen Experten vor allem in unsachgemäß entsorgten Batterien und Akkus, aber auch Geräten, in denen solche Energieträger verbaut sind – häufig etwa in Form von Lithium-Akkus und -Batterien.
Werden solche Akkus und Batterien einfach im Restmüll entsorgt, besteht eine akute Gefahr, dass diese in Abfallpressen Feuer fangen oder gar explodieren. In solchen Fällen können nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schwer verletzt werden, es können auch umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt werden.
Weil der unkontrollierte Rücklauf von Lithium-Batterien eine „schier unlösbare Aufgabe“ für Unternehmen im Bereich der Entsorgungswirtschaft darstellt und die Zahl daraus resultierender Feuerwehreinsätze steigt, fordern mehrere Verbände von der Politik wirksame Maßnahmen gegen die Entwicklung. Diesem Ruf angeschlossen haben sich neben vier Verbänden aus der Kreislaufwirtschaftsbranche auch drei Feuerwehrverbände, heißt es in einer dpa-Meldung.
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