Vom European Accessibility Act (EAA) über das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) bis zum Americans with Disabilities Act (ADA): Weltweit steigen die regulatorischen Anforderungen an digitale Barrierefreiheit – und mit ihnen das Risiko von Verfahren, Klagen und Sanktionen.
In Märkten wie Frankreich, Österreich und Schweden wurden bereits erste rechtliche Schritte gegen Unternehmen eingeleitet, in den USA gehören entsprechende Klagen längst zum Geschäftsrisiko. Gleichzeitig wächst der wirtschaftliche Druck, digitale Angebote für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Denn schlechte Lesbarkeit, unklare Strukturen, komplizierte Formulare oder schwer verständliche Inhalte betreffen nicht nur Ältere und Menschen mit Behinderung, sondern einen großen Teil der Bevölkerung. Digitale Barrierefreiheit ist damit auch ein Reichweitenfaktor.
Für international tätige Unternehmen wird diese Gemengelage schnell zur Mammutaufgabe: Unterschiedliche Rechtsvorschriften, diverse Tech-Stacks, lokale Teams und historisch gewachsene Systeme erschweren die Umsetzung ganz erheblich. Häufig scheitert digitale Barrierefreiheit in großen Organisationen daher nicht am Willen, sondern an fehlender Übersicht und struktureller Komplexität. Wie international tätige Unternehmen diese Herausforderung möglichst pragmatisch und skalierbar angehen können, zeigen die folgenden fünf Schritte.
Die Autorin: Helena Selakovic ist Technical Project Manager & Accessibility Expert von
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