Beendigung des ungerechtfertigten Geoblockings
Laut Untersuchungen der Europäischen Kommission sollen im Jahr 2015 weniger als 40 Prozent der Websites international ausgerichtet gewesen und Kunden aus anderen Ländern ein Online-Kauf unmöglich gewesen sein. Dies schmälert zwar die Umsätze der Unternehmen, viele Online-Händler können und wollen trotzdem nicht gesetzlich zu einer Internationalisierung gezwungen werden und fürchten nun eine EU-weite Lieferpflicht. Wir wurden in den letzten Tagen vermehrt gefragt, ob mit dem Geoblocking-Verbot künftig tatsächlich EU-weit geliefert werden müsse.
Neben Regelungen für den Verkauf elektronischer Dienstleistungen und dem Anbieten von vor Ort bereitgestellten Dienstleistungen widmet sich das Geoblocking-Verbot vor allem dem Verkauf von Waren über das Internet. Die unterschiedliche Behandlung von Verbrauchern aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten ist künftig nur ausgeschlossen für den Verkauf von Waren ohne materielle Lieferung.
Das bedeutet, dass ein Kunde aus Dänemark, der das beste Angebot für einen Fernseher auf einer deutschen Webseite findet, dort bestellen kann,
- er jedoch keinen Anspruch darauf hat, sich den Fernseher nach Dänemark liefern zu lassen.
- Der dänische Kunde hat lediglich ein Anrecht darauf, den Fernseher beim deutschen Händler abzuholen oder die Lieferung zu sich nach Hause selbst zu organisieren.
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Aus meiner Sicht sei dem EU-Kunden dann geraten eine Sammeladresse zu definieren, wo das alles hingeschickt wird. Er kann es dort dann abholen und in sein EU-Land tragen.
Es interessiert dann auch niemand, ob gemäß Elektrogesetz das Produkt in dem EU-Land registriert ist. Da wäre zumindest eine globale Lösung mal ein sinnvoller Ansatz.
z.B. gibt es Produkte, die darf ich gar nicht nach Frankreich oder Italien liefern.
In meinem Shop als LIeferland gesperrt.
Na liebe Kunden holt es in Deutschland ab und dann ist es auch in den jeweiligen Ländern ohne Registrierung. Tolle durchdachte Lösung liebe Herren in Brüssel. Das ist der richtige Weg um innergemeinscha ftlichen Handel zu fördern.
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Brutale Mehrkosten für Extra-Abholunge n. Und dazu noch jede Menge Retouren, weil es oft nicht klappen wird. Schwachfug.
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