Schon länger wird über eine neue Abgabe diskutiert, die darauf abzielt, die Flut von Billigpaketen, die aus Fernost nach Europa eingeführt werden, besser unter Kontrolle zu bekommen. Insbesondere seit dem europäischen Marktstart von Anbietern wie Temu und Shein kämpfen hiesige Zollbehörden mit eintreffenden Sendungsmassen, die in ihrem Ausmaß kaum zu bewältigen seien.
Nun geht es mit der Einführung einer neuen Gebühr voran: Das EU-Parlament hat sich für eine pauschale Bearbeitungsgebühr für importierte Pakete aus Drittstaaten ausgesprochen. Zwei Euro soll diese betragen. Der Vorschlag wurde von den Abgeordneten in einer Plenarsitzung mit großer Mehrheit abgenickt.
Ganz ohne Bedenken ist der Vorstoß aber nicht: Gefordert wird eine Prüfung, die sich mit den Folgen einer solchen Bearbeitungsgebühr auseinandersetzt und die gezielt abklären soll, ob die Mehrkosten am Ende nicht von den Verbraucherinnen und Verbrauchern gezahlt werden müssen, heißt es in einer dpa-Meldung bei der WirtschaftsWoche.
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