Temu wolle die Vorwürfe prüfen
Für Temu selbst dürften die angebrachten Vorwürfe nicht neu sein, denn sie ähneln jenen Punkten, die bereits von deutschen Branchenakteuren wie Händlerinnen und Händlern beziehungsweise Verbraucherschützenden ausgemacht wurden.
Nichtsdestoweniger nimmt Temu die vorliegende Beschwerde nach eigenen Angaben „sehr ernst“ und werde sie „gründlich prüfen“. Eine Sprecherin ließ gegenüber OHN verlauten: „Temu ist ein Newcomer in Europa, der in die dortigen Märkte vor etwas mehr als einem Jahr eingetreten ist. Während dieser Zeit haben wir uns mit dem Feedback von Kunden, Aufsichtsbehörden und Verbraucherverbänden aufmerksam beschäftigt. Wir haben unseren Service aktiv an lokale Gepflogenheiten und Präferenzen angepasst.“
Auch verpflichte sich das Unternehmen „zur vollständigen Einhaltung der Gesetze und Vorschriften der Märkte“, in denen man aktiv sei. Als Ziel habe man sich demnach gesteckt, nicht nur die gesetzlichen Mindestanforderungen zu erfüllen, sondern darüber hinaus „die Einhaltung höchster Best-Practice-Standards zu übertreffen“. In diesem Rahmen verwies Temu auf eine enge Zusammenarbeit mit Händlerinnen und Händlern, Verbraucherinstitutionen, Regulierungsbehörden sowie Stakeholdern.
Hinweis der Redaktion: Der Beitrag wurde nach Veröffentlichung um ein etwas ausführlicheres Statement von Temu ergänzt.
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