Der frühe Vogel – der Branchennews-Überblick am Morgen:
- Amazon werden in Italien unlautere Geschäftspraktiken vorgeworfen
- Facebook-Mutter Meta präsentiert glänzende Zahlen – Aktie stürzt ab
- Deutschland-Aus für Getir und Gorillas?
Wer es als Unternehmen schafft, aus Gelegenheitskunden stetig wiederkehrende Stammkunden zu machen, kann sich glücklich schätzen. Um dies zu erreichen, bietet Amazon für viele Produkte eine spezielle Option, die aus einer einmaligen Lieferung eine regelmäßige Lieferung macht. Doch genau diese Option hat dem Konzern nun juristischen Ärger eingebracht.
Die Kartellbehörde von Italien, die Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato, wirft Amazon unlautere Geschäftspraktiken vor und hat das Unternehmen mit einer Geldstrafe in Höhe von zehn Millionen Euro belegt. Begründet wird die Strafe mit dem Umstand, dass Amazon auf seiner italienischen Länderseite bei zahlreichen Produkten die regelmäßige Kauf- und Lieferoption automatisch voreingestellt hat. „Dadurch werde die Wahlmöglichkeit der Verbraucher erheblich eingeschränkt“, heißt es in einer dpa-Meldung bei der Süddeutschen.
Die Strafe betreffe zwei Unternehmenstöchter des Online-Handelsriesen: Amazon Services Europe sowie Amazon EU. Amazon selbst habe sich im vorliegenden Fall wenig einsichtig gezeigt und ankündigte, Berufung gegen die Strafe einlegen zu wollen.
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Wie kommt es nur das Amazon permanent vor Gericht steht und immer unschuldig ist???
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