Seitdem die Ampel die Cannabis-Legalisierung im Koalitionsvertrag verankert hat, befinden sich die Start-ups in den Startlöchern. Zwar war von Anfang an klar, dass die Kommerzialisierung nicht erlaubt sein wird; allerdings brauchen Privatpersonen wie Cannabis-Clubs natürlich Zubehör, um die Pflanzen selbst anbauen zu können. Dieses kann zwar bereits jetzt legal verkauft werden, allerdings können sich durch eine Legalisierung beziehungsweise Entkriminalisierung neue Marketingmöglichkeiten ergeben. Auch andere Vertriebswege stehen dann offen. Schränke für den Anbau im Baumarkt? Ja, warum eigentlich nicht?
Entsprechend war die Freude groß, als nach einem sehr langen Prozess der Bundestag vor einer Woche sein grünes Licht gegeben hat. Die stufenweise Legalisierung mit dem Starttermin zum 1. April schien sicher. Doch nun gilt es als immer wahrscheinlicher, dass es mal wieder nichts wird.
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Der Politiker mit noch ganz anderen Interessen hat sich dann bescheiden in die zweite Reihe zu begeben.
Ich hoffe sehr auf eine gute Entscheidung im Bundesrat.
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