Guten Morgen!
Zum Start in den Tag gibt es die aktuellsten Meldungen aus der Branche im Überblick:
- Fabrikneue Textilien sollen künftig nicht mehr vernichtet werden dürfen
- Das Kartellamt hat der Übernahme von Pelikan durch Hamelin zugestimmt
- Alte Instagram-Videos können aktuell nur ohne Ton angeschaut werden
In den vergangenen Jahren war immer wieder die Überproduktion in der Textilbranche Thema von Diskussionen auf politischer Ebene, denn: Wo landen die zu vielen Kleidungsstücke? Nicht selten werden diese verbrannt oder auf Deponien gebracht. Damit soll Schluss sein: Bereits im Mai dieses Jahres verankerten die EU-Mitgliedstaaten in der Ökodesign-Richtlinie ein Vernichtungsverbot für unverkaufte Textilien. Nun haben sich die Unterhändler des EU-Parlaments und der Mitgliedstaaten mit der Umsetzung in der Ökodesign-Verordnung beschäftigt. Damit wird nun ein Vorhaben, welches bereits im März 2022 vorgeschlagen wurde, zu Papier gebracht.
Das Verbot soll laut der Süddeutschen zwei Jahre nach dem Inkrafttreten der Verordnung angewendet werden. Für mittelgroße Unternehmen soll eine Übergangsfrist von sechs Jahren gelten; für kleine Unternehmen ist eine Ausnahme vorgesehen. Parlament und EU-Staaten müssen der Einigung noch offiziell zustimmen.
Das Vernichtungsverbot ist Teil der Ökodesign-Verordnung: Ziel der Verordnung ist eine umweltfreundlichere Wirtschaft. Produkte sollen länger halten und besser zu recyclen sein. Außerdem soll der Grundsatz „reparieren statt wegwerfen“ gelten. Ein „digitaler Produktpass“ soll Konsument:innen mit wichtigen Informationen rund um das Produkt versorgen.
Kommentar schreiben
Antworten
Es gibt aber grundlos schon wieder ein neues Problem, obwohl dieses lösbar wäre, steht in dieser Zeile:
"...Ein „digitaler Produktpass“ soll Konsument-getei lt-durch-innen mit wichtigen Informationen rund um das Produkt versorgen."
Ein weiteres Bürokratiemonst er: ein "digitaler Produktpass" !!!!!!
Und schon wieder grundlos zahlreiche Unternehmen weniger
Ihre Antwort schreiben