Abwehrschirm soll Mehrkosten verhindern
In einer gemeinsamen Pressekonferenz verkündeten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) – coronabedingt per Video zugeschaltet –, Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) und Finanzminister Christian Lindner (FDP), dass „ein großer Abwehrschirm gespannt“ werde, damit es für Verbraucher und Unternehmen nicht zu extremen Mehrkosten komme. Die Umsetzung der Gaspreisbremse steht noch nicht fest, demnächst sollen allerdings Vorschläge vorgelegt werden, so Bundeskanzler Scholz. Sowohl für Betriebe als auch für Privatleute soll es bezahlbare Gaspreise geben.
Der Sonderhaushalt WSF, mit dem die Gasumlage finanziert wird, wurde während der Coronapandemie ins Leben gerufen. Damals sollte großen Unternehmen geholfen werden, die wegen der Lockdowns in Schwierigkeiten geraten waren.
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