Deutschland wartet gespannt auf die angekündigte Cannabis-Legalisierung. Den vorläufigen (und fragwürdigen) Höhepunkt fand die Ungeduld und Vorfreude als Moderatorin Tina Hassel im ARD-Sommerinterview Kanzler Olaf Scholz (SPD) fragte, „wann Bubatz legal?“.
Scholz antwortete gelassen und sachlich, dass die Vorbereitungen für die Legalisierung im Gange sei und dass das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode komme. Nur ein genaues Datum gebe es noch nicht. Das stimmt, aber Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), in dessen Verantwortung das Gesetz liegt, hat schon genauere Pläne. Er will einen ersten Gesetzentwurf im Dezember vorlegen.
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"Cannabis-Missbrauch könne das Leben eines jungen Menschen zerstören, bevor es richtig angefangen hat, sagte der Minister."
Man ersetze nun das Wort Cannabis "Macht", dann ist der Satz korrekt.
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Vorteil: Deutschland wird gelassener
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es ist schon abartig wie sich der mündige Bürger von der Politik an der Nase herumführen lassen muß. Auf der einen Seite wird mit einer Legalsierung auf EU Rechte und Verträge der vereinten Nationen geachtet, aber bei der Lieferung von Waffen an die Ukraine da werden mal schnell beide Augen zugedrückt.
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Alles klar. Geht also nur darum, dass die Regierung endlich an den Drogen mitverdienen will, nicht darum, die Würde des Menschen zu achten und damit aufzuhören, den Besitz einer Pflanze zu kriminalisieren .
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Das Debakel mit den Testzentren sollte der Politik auch mal zu Denken geben, obwohl ich hier keine großen Hoffnungen habe. Der hohe Preis für Cannabis als Betäubungsmitte l zur Zeit in den Apotheken ist rein durch die staatlichen Maßnahmen begründet, im Einkauf kosten gute Japantees schon mehr !
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Danke für die Erläuterung -...nicht so sehr in den Konflikt mit dem EU-Recht... ist eine schöne Formulierung. Die haben es eben einfach mal gemacht, bei uns undenkbar.
Bleibt die Frage, ob der aktuell bereits praktizierte Verkauf in Apotheken, auch wenn man dazu einen Bezugsschein braucht, etwas anderes ist als Handel. Ich finde jeder Verkauf ist Handel, egal aus welchem Grund und mit welchen Sondergenehmigu ngen. Waffen dürfen auch nur an Berechtigte verkauft werden von dazu berechtigten Händlern. Verkauf von Cannabis durch Apotheken (== berechtigter Händler) an Personen mit dem Nachweis einer Berechtigung zum Kauf (== berechtigter Käufer, z.B. Patient mit Bescheinigung vom Arzt, aber Krankenkasse übernimmt die Kosten nicht) ist defakto ein Handel mit Cannabis genau wie in den Niederlanden, noch dazu ein für die Apotheken sehr lukrativer. Jugendschutz (wie bei Zigaretten und Alkohol) ist sehr wichtig, aber genau hier hat man ja schon ein System. Also warum nicht einfach dieses adaptieren/erwe itern? Es wird definitiv Missbrauch geben, einige werden dabei auf der Strecke bleiben und leider wird es auch bei den Minderjährigen Fälle geben, denn alles was reguliert ist macht neugierig und verleitet es zu probieren. Genau wie wir alle heimlich als Jugendliche "nur mal gezogen" haben, genau wie die Minderjährigen heute an Alkohol gelangen, werden diese auch Wege finde an Cannabis zu kommen. Je weniger das verteufelt wird, um so weniger interessant wird es für Neugierige, egal welchen Alters. Was aktuell von der Bundesregierung veranstaltet wird führt genau zum Gegenteil dessen was man erreichen will. Sobald das Gesetz existiert, gibt es einen großen Run auf Cannabis, der keinesfalls mehr zu kontrollieren sein wird. - Alles meine rein persönliche Meinung -
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