In einer Verhandlung zwischen EU-Staaten und des Europaparlaments wurde sich auf eine erweiterte Berichtspflicht zu den Themen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) geeinigt. Wie unter anderem die Europäische Kommission meldet, sollen bereits ab 2024 große Unternehmen mit über 250 Mitarbeitern und einem Umsatz von mindestens 40 Millionen Euro, unabhängig einer Börsennotierung, in die Pflicht genommen werden.
Mit der Berichtspflicht soll erreicht werden, dass die Berichterstattung zu ESG-Themen einen vergleichbaren Stellenwert wie auch jene im Finanzsektor bekommt. Unternehmen sollen sich nicht länger hinter Greenwashing verstecken können, sondern sollen offenlegen, was sie tatsächlich in Sachen Nachhaltigkeit umsetzen.
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