Invasion der Ukraine dient als Begründung
Die britische Regierung nennt die russische Invasion in der Ukraine als Hintergrund für die erneute Verschiebung der Einführung der Zollkontrollen. Durch den Krieg gebe es schon genug Belastungen für Unternehmen, wie etwa steigende Energiekosten und Probleme in den Lieferketten.
Allerdings ist es bereits das dritte Mal, dass die Einführung der Kontrollen verschoben wurde. Eigentlich war geplant, das neue Zollregime für EU-Importe bis zum 1. Juli 2021 vollständig umzusetzen. Doch schon im März 2021 und erneut im September 2021 hatte die britische Regierung ihre eigenen Fristen nach hinten verschoben. Nun wird es wohl bis mindestens Ende 2023 dauern, bis der Brexit auch im Zoll komplett vollendet ist.
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