Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gilt seit vier Jahren – sie trat am 25. Mai 2018 in Kraft. Doch besonders beliebt oder überzeugend sind die mit der gesetzlichen Regelung einhergehenden Maßnahmen offenbar nicht: Vier von zehn Deutschen (38 Prozent) glauben nicht, dass ihre eigenen Daten durch die gesetzlichen Regelungen besser geschützt seien, ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 2.132 Deutschen im Auftrag der E-Mail-Provider GMX und Web.de.
Demgegenüber glaubt knapp ein Drittel, dass sich der Datenschutz infolge der DGSVO verbessert habe, heißt es in der Mitteilung zu den Umfrage-Ergebnissen. Dennoch: Zwei Drittel der Befragten hätten ihre durch die DSGVO gestärkten Rechte bisher noch nicht in Anspruch genommen – beispielsweise hätten erst 11 Prozent der Befragten von einer Firma verlangt, dass diese personenbezogene Daten lösche oder nicht länger verwende. Nur neun Prozent machten von der Datenauskunft Gebrauch, bei der Unternehmen angeben müssen, welche Daten wie lange und zu welchem Zweck erhoben und gespeichert wurden. Eine Beschwerde über einen DSGVO-Verstoß legten lediglich 4 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher ein.
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