Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments einigten sich in Brüssel auf ein Gesetz, das die Marktmacht von Internetriesen vermeiden und einen fairen Wettbewerb ermöglichen soll, wie die Tagesschau berichtet. Der beschlossene Digital Markets Act ist Teil eines großen Digital-Pakets, welches die EU-Kommission im Dezember 2020 vorgestellt hat.
CDU-Abgeordneter Andreas Schwab bezeichnete die Einigung über den DMA als „eine neue Ära der Tech-Regulierung“. Die großen Unternehmen dürfen in Zukunft die Daten aus verschiedenen Quellen nur noch mit ausdrücklicher Nutzereinwilligung zusammenführen. Wenn Nutzer nicht zustimmen, muss eine alternative Nutzungsmöglichkeit geschaffen werden. Ein pauschales Verbot von personalisierter Werbung wurde nicht beschlossen, auch kein komplettes Verbot von personalisierter Werbung für Kinder und Jugendliche. Große Messengerdienste wie WhatsApp und iMessage müssen sich künftig dafür öffnen, auch Nachrichten von kleineren Messengern empfangen zu können.
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