Obwohl die Fallzahlen hoch wie nie sind, sollen ab dem 20. März viele Coronaschutzmaßnahmen nicht mehr gelten. Manche sprechen sogar von einem „Freedom Day“. Gerechtfertigt wird das vor allem damit, dass die vorherrschenden Omikron-Varianten zwar höchst ansteckend sind, der Verlauf in vielen Fällen allerdings milder ausfällt. Hinzu kommt, dass mittlerweile knapp 76 Prozent der Deutschen doppelt geimpft sind, rund 58 Prozent auch die sogenannte „Booster-Impfung“ erhalten hat, sodass die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf bei vielen Leuten verringert wird.
Beim Bund-Länder-Treffen am 17. März herrschte große Uneinigkeit. Viele Länderchefs fühlten sich vom Bund übergangen, sie halten viele Lockerungen der Maßnahmen für nicht vertretbar. So soll beispielsweise Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), großen Frust über den teilweisen Wegfall der Maskenpflicht geäußert haben, wie unter anderem fr.de berichtete. Auch der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) habe sich über den Alleingang der Ampel-Koalition beschwert.
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Ich freue mich schon auf die Kunden, die rotzend und schniefend in unser Geschäft kommen und nicht an andere denken.
Die Maskenpflicht wäre das kleinste Übel im Schmierentheate r der Politik.
Wenn der Schuss mal nicht nach hinten losgeht.
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