Die allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren
Ginge es nur nach Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), dann würde eine generelle Impfpflicht für Erwachsene ab 18 Jahren eingeführt werden. Lauterbach hat sich in den letzten Wochen oft für diese Lösung ausgesprochen und auch strenge Sanktionen für Verstöße gefordert. Im Politik-Podcast „Jung & Naiv“ erklärte Lauterbach, dass es nicht möglich sein soll, dass sich Menschen von der Impfung „freikaufen“ könnten, indem eine Geldstrafe fürs Nicht-Impfen nur einmal verhängt werde. Vielmehr wünsche er sich, dass bei einem Verstoß gegen die Impfpflicht regelmäßige Geldstrafen fällig werden.
Der entsprechende Gesetzentwurf für eine Impfpflicht ab 18 – der von Bundestagsabgeordneten geschrieben wurde und nicht vom Gesundheitsminister – liegt öffentlich vor und ermöglicht tatsächlich, dass Bußgelder mehrfach verhängt werden könnten, wenn eine Impfung unterlassen wird. Allerdings schreiben die Abgeordneten explizit fest, dass noch stärkere Sanktionierungen, wie etwa Haft, bei einem Verstoß gegen die Impfpflicht nicht möglich sein sollen. Die Impfpflicht solle ab 1. Oktober 2022 gelten. Einige Ausnahmen von der Pflicht sind vorgesehen, etwa für Schwangere.
Unterstützt wird der Antrag von insgesamt 233 Abgeordneten von SPD, Grünen und FDP, darunter Kanzler Olaf Scholz und Gesundheitsminister Lauterbach (SPD), Wirtschaftsminister Robert Habeck und Außenministerin Annalena Baerbock (Die Grünen) sowie Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP). Das reicht jedoch noch nicht für eine Mehrheit. Daher wären die Antragssteller darauf angewiesen, noch weitere Stimmen im Parlament zu gewinnen.
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Zum Glück sind es knapp 800 Abgeordnete und 200 sind gerade mal ein Viertel. Immer noch zu viele meiner bescheidenen Meinung nach. (Man sollte vielleicht mal in Betracht ziehen zu prüfen, in welchen bereichen diese Abgeordneten investiert sind.)
Das RKI unterstützt das Mantra "Impfung schützt andere" doch seit Neuestem auch nicht mehr. Wer jetzt nicht geimpft ist, der will das nicht. Punkt. Sollte auch langsam mal der Panikflügel der Regierung akzeptieren.
Selbst Österreich rudert erst einmal zurück.
Aber hier im besten Deutschland wird mit aller Gewalt irgendwas ohne Hand und Fuß entschieden, was mittlerweile mehr den Eindruck erweckt, dass es hier nur noch um Machtausübung geht.
Aber was solls ... Wir warten einfach mal ab, wie und ob das mit den Pflegekräften eskalieren wird, wenn unser Gesundheitsmini ster die ungeimpften Pfleger zu Hause sitzen lassen will. Erst werden sie beklatscht, jetzt werden sie geklatscht. (Viele Anwälte haben auch schon entsprechende Klagen parat liegen.)
Wir sehen Inzidenzen auf höchstem Niveau. Wir sehen brandgefährlich e Coronademos mit tausenden Menschen, wir sehen auch Anti-Kriegsdemo s mit zehntausenden Menschen. (Man müsste, wenn man die Antwort nicht schon kennen würde, fragen, wo sich denn nun die Menschen anstecken.)
Aber was wir nicht sehen ist, dass Menschen auf Grund von Corona (und nicht mit Corona) in der Notaufnahme derzeit kein Bett bekommen, oder habe ich da was verpasst?
Was soll das? Jetzt Sommergrippe-Wa rnung? Nach zwei Jahren Corona-Sommer? Vor allem "Grippe".
Das sinnvollste wäre: Maske auf, wer will, impfen wer will und endlich mal wieder aufhören, sich ständig aus Berlin Angst machen zu lassen und das Leben leben, was so gefährlich an sich ist, dass es irgendwann mal tödlich endet.
Man kann es so langsam echt nicht mehr hören. :-( Ich sehe aber Hoffnung am Ende des Tunnels. Es wird sicher kläglich scheitern.
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