Das EU-Parlament hat am 20. Januar seine Verhandlungsposition für den Digital Services Act (DSA) verabschiedet (wir berichteten). Die Abgeordneten haben darin ihre Änderungswünsche für den DSA-Gesetzentwurf, den die EU-Kommission Ende 2020 veröffentlicht hat, beschlossen. Nun können die sogenannten Trilog-Verhandlungen zwischen dem EU-Parlament, den Mitgliedstaaten und der Kommission beginnen, in denen es darum geht, welche Änderungen am Gesetzentwurf der Kommission noch vorgenommen werden.
Mit dem Digital Services Act will die EU die Online-Regeln erneuern, die teilweise schon über zwanzig Jahre alt sind. Anbieter von digitalen Diensten – z.B. Online-Marktplätze, Suchmaschinen, Vergleichsportale, Provider, Social-Media-Plattformen, Streamingplattformen – sollen verpflichtet werden, für Sicherheit und Transparenz im Netz zu sorgen. Relevante Themen sind personalisierte Werbung im Netz, Löschung illegaler Inhalte und auch Dark Patterns im Online-Handel. In unserer ausführlichen Übersicht finden sich alle wichtigen Streitpunkte und Inhalte rund um den DSA.
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