Das EU-Parlament hat dem Digital Service Act (DSA oder auch Digitale-Dienste-Gesetz) zugestimmt. Die Abgeordneten verabschiedeten das Vorhaben in Straßburg mit deutlicher Mehrheit, meldet die Zeit.
„Wir holen uns die Kontrolle über die Internet-Giganten zurück“, erklärte die im Gesetzesentwurf federführende dänische Abgeordnete Christel Schaldemose, in der Debatte. So will die EU mit dem Digital Service Act digitale Dienste unabhängig von ihrer Größe regulieren – u. a. Social-Media-Plattformen, Marktplätze oder auch Vergleichsportale. Für diese sollen beispielsweise Regelungen zur Identitätsprüfung, Transparenz von Algorithmen, personalisierter Werbung und zur Löschung illegale Inhalte (terroristische oder missbräuchliche Darstellungen, Hasskommentare, Urheberrechtsverletzungen) getroffen werden.
Mit der parlamentarischen Zustimmung können nun die Trilog-Verhandlungen für eines der wichtigsten digitalpolitischen Vorhaben Europas starten. So hatte das Parlament bereits im Dezember 2021 dem zugehörigen Digital Markets Act (DMA) zugestimmt, der vor allem die Marktmacht großer Digitalriesen wie Amazon, Apple, Google oder Facebook regulieren soll. Mit einer Einigung bei den Trilog-Verhandlungen wird frühestens Ende 2022 gerechnet, da sehr viele Regelungen betrachtet werden müssen. Inkrafttreten könnten DMA und DSA möglicherweise frühestens im Jahr 2023. Über den Weg der Verhandlungen und welche Unternehmen und Bereiche genau reguliert werden sollen, zeigt unser ausführlicher Überblick.
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jetzt müßte der staat nur noch die hürden für verkauf gebrauchter kleidung, oder stoffreste wegschaffen.
viele schneiden bei der kleidung die störenden lable raus, schon kann es für firmen probleme geben.
da die stoffzusammense tzung nicht klar ist.
bei stoffreste nach material zu forschen, steht auch zu den laborkosten in keinem verhältnis.
also geht sehr viel in den müll davon.
meine bekannte hat wohl mind ca 5-6 tonnen stoff und hunderte stoffreste mit 50cm bis ca 10m ohne angaben der zusammensetzung.
es sind alles reste aus fertigungen alter firmen und zb polizei feuerwehr und militär.
vieles davon ist bestimmt baumwolle, aber wer weiß ob da dann noch 2% sonstwas drin ist. oder wenn es zb 50% wolle und 50% ??? ist.
wäre schön, wenn man dem mündigen käufern es überläßt, selbst zu entscheiden ob es ihnen egal ist welches material sie bekommen.
man geht einfach von dem billigsten aus und kann sich freuen wenn es doch zb 100% wolle ist.
es ist zb einer recycelten stofftasche aus resten völlig egal woraus sie ist, hauptsache der stoff wird nicht sinnlos vernichtet.
also ändert die gesetze, das auch wirklich vieles ( nicht nur textilien ) wirklich wiederverwendet werden kann.
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