1. So entstehen DMA und DSA: Der informelle Trilog
2. So entstehen DMA und DSA: Die Verhandlungsposition von Rat und Parlament
3. Bis zu den fertigen Gesetzen dauert es noch
4. So soll der digitale Wettbewerb durch den Digital Markets Act geregelt werden
5. Das wollen die EU-Institutionen für den Digital Services Act und die digitale Gesellschaft
Seit über einem Jahr sind der Digital Markets Act (DMA, auch Digitale-Märkte-Gesetz) und der Digital Services Act (DSA, auch Digitale-Dienste-Gesetz) das wichtigste digitalpolitische Vorhaben der Europäischen Union. Nicht weniger als ein „Grundgesetz fürs Internet” wird sich davon an manchen Stellen erhofft.
Die EU will mit dem DMA den Wettbewerb in der digitalen Wirtschaft schützen und mit dem DSA gesellschaftliche Aspekte regulieren. Das oft wiederholte Credo der EU lautet dabei, dass, was offline verboten ist, auch online verboten sein soll. Die Spannbreite dessen, was im Rahmen der zwei Gesetzesvorhaben diskutiert wird, ist denkbar breit und reicht vom Verbot von Dark Patterns über Interoperabilität von Messengern und die Zerschlagung von Digitalkonzernen bis hin zum wirksamen Vorgehen gegen sexuelle Gewalt im Netz.
Genau ein Jahr, nachdem die EU-Pläne für DMA und DSA vorgestellt wurden, haben die beiden Gesetzesvorhaben die erste kritische Phase hinter sich. In diesem Artikel finden Sie eine Übersicht über das Wichtigste, was derzeit zu den beiden Vorhaben bekannt ist.

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