Petition erreicht über 151.000 Unterschriften
Den Tätowierer Elsenbruch überzeugt das nicht. „Es fehlt jeglicher wissenschaftlicher Beleg für eine Gefährdung.“ Das Verbot sei erlassen worden, ohne dass die Tattoo-Branche mit einbezogen wurde. Aus diesem Ärger initiierte Elsenbruch bereits Anfang 2020 die Petition „Tattoofarben retten“, um Aufmerksamkeit im Bundestag zu bekommen. Die insgesamt 151.679 Unterschriften, die gesammelt wurden, konnte er im Mai 2020 dem Vorsitzenden des zuständigen Bundestagsausschusses übergeben.
Aktuell läuft noch eine offene Petition im EU-Parlament. Unter dem Motto „Save the pigments“ wird dafür geworben, zwei bestimmte Blau- und Grünpigmente, nicht zu verbieten, da diese die Basis für die meisten Tattoo-Farben seien. Bislang hat die Petition etwas mehr als 126.000 Unterstützer gefunden. Erfolg hatten die Anstrengungen in Berlin und Brüssel bislang aber nicht.
Das Happy End lässt noch auf sich warten
Und so werden ab dem 4. Januar fast alle Tattoo-Farben aus den Online-Shops und den Tattoo-Studios verschwinden. Tattoo-Studios versuchen hastig noch größere, farbige Aufträge bis zum Stichtag fertig zu stellen, Online-Shops wie der von Elsenbruch nehmen die bald verbotenen Farben schon Mitte Dezember aus dem Sortiment. Zwar haben einzelne Hersteller angekündigt, kurz davor zu sein, neue Farben zu entwickeln, die mit der REACH-Verordnung konform sind, doch Elsenbruch ist skeptisch: „In wenigen Wochen steht das Verbot. Hätte jemand was, wäre es schon längst publik.“
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das darf man. Alkohol trinken genauso. Ach jaaa, da kassiert der Staat ja auch Steuern, bei Tattoos nicht! Einfach nur dreist!!
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Gehören die Chemikalien in unserem essen auch dazu?
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Ich weiß nicht welche Spinner jetzt darauf kamen, ich wurde mit 16 Tätowiert, mit der bösen Farbe und ich bin gesund.
Sollen lieber mal die Chemie von den Feldern, aus dem Viehfutter und aus den Lebensmitteln verbieten, die ich für sehr viel schädlicher erachte als so was. Und nebenbei ist es jeden Menschen eigene Entscheidung.
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Mein Vorschlag: Tätowierer*inne n haften für Langzeitfolgen. Weniger Krebs ist für mich jedenfalls ein Happy End.
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