Die Hemmschwelle im Netz ist im Vergleich zum realen Leben gering. Klar: Immerhin kann sich jeder hinter einer Wand aus Anonymität verstecken. Wer oft in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, wird feststellen, dass Beleidigungen und Bedrohungen an der Tagesordnung sind. Gerade gegen Minderheiten und Frauen geht der Ton nicht selten deutlich unter die Gürtellinie. Daher begrüßt Justizministerin Lambrecht die Initiative: „Die Hetze ist sehr oft rechtsextremistisch, rassistisch und frauenfeindlich. Es ist eine ernste Bedrohung unserer demokratischen Gesellschaft, wenn Menschen aufgrund ihres Namens oder ihres Aussehens attackiert werden – oder mundtot gemacht werden, weil sie sich politisch oder wissenschaftlich äußern oder gesellschaftlich engagieren.“
Abhilfe soll nun das Gesetzespaket gegen Hass und Hetze im Netz schaffen, welches im Wesentlichen von drei Säulen getragen wird und am 3. April 2021 in Kraft getreten ist.
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