Erscheint nach einer Produktsuche bei Amazon, Ebay und Co. die Ergebnisliste, haben Online-Shopper und -Händler oft eine Frage: Warum stehen die Artikel und Anbieter in genau dieser Reihenfolge? Die Position im Ranking entscheidet oft über den Verkauf. Die Online-Marktplätze halten sich mit genauen Informationen über die Kriterien des Rankings jedoch zurück. Das soll jetzt anders werden, denn das Justizministerium hat einen Gesetzesentwurf veröffentlicht, der von Amazon und Co. mehr Offenheit verlangt, wie Zeit Online berichtet. Das Ministerium setzt damit eine EU-Richtlinie in nationales Recht um.
„Der Betreiber eines Online-Marktplatzes muss den Verbraucher (...) über die Hauptparameter zur Festlegung des Rankings und die relative Gewichtung der Hauptparameter zur Festlegung des Rankings im Vergleich zu anderen Parametern informieren“, so der Wortlaut im Gesetzesentwurf.
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